Faszination Ton

Pädagogische Möglichkeiten mit Ton – Mit Förderaspekten für die Inklusion

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Karin Flurer-Brünger, Verlag modernes lernen, Dortmund

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Faszination Ton Karin Flurer-Brünger, Bildquelle: verlag modernes lernen

Kreativ, frei, lustvoll, Erfindergeist gefragt – die Formbarkeit des Materials Ton lässt schon seit Jahrtausenden in allen menschlichen Kulturen die Ideen sprudeln und die vielfältigsten Dinge entstehen – seien es Gefäße für den alltäglichen und kultischen Gebrauch, allerlei für den Hausbau, Trommeln, Flöten und vielerlei Spiele und Figuren.
Weicher Ton in unseren Händen nimmt uns gefangen, lockt unsere gestalterische Energie hervor und motiviert uns zum Handeln - das gilt besonders für Kinder. Ton in den Händen zu verformen, Löcher einzudrücken, zu klopfen und zu matschen ist für Kinder eine große Freude. Hier unterscheiden sich Kinder mit Behinderung nicht von anderen. Kreatives Schaffen und Spielen gehört zur Kindheit. Seit langem ist bekannt, dass das "Begreifen" die Basis für kognitive Entwicklung ist und Kinder, die die Hände sehr intensiv gebrauchen sogar früher und differenzierter ihre Sprache entwickeln.
Ton bietet ein breites Spektrum von Möglichkeiten der Betätigung, des Bewirkens, Veränderns, Gestaltens und wieder Verwerfens, mit oder ohne Ziel und Zweck. Kinder können verschiedenste elementare Erfahrungen mit Konstruktion, Statik, Physik und Chemie machen. Mit großer Motivation werden Lösungen erarbeitet.
In diesem Buch erklärt und zeigt die Keramikmeisterin und langjährige Dozentin für Keramik an der Universität Koblenz-Landau neben professionellen Anleitungen zu basalen Grunderfahrungen mit Ton die verschiedenen Gestaltungstechniken für den Umgang mit Ton in anschaulichen Schritt für Schritt-Anleitungen. Es werden vielerlei Beispiele für den Unterricht beschrieben mit Förderaspekten, um den vielfältigen Fähigkeiten der Kinder gerecht werden zu können.

web_Faszination Ton - alle freuen sich und sind stolz IMG_4608 (2).jpg
 

Jugendstilkeramik im
deutschen Südwesten

in „Jugendstil in der Pfalz“

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Christoph Zuschlag und Gisela Moeller, Michael Imhof Verlag

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Jugendstil in der Pfalz, Bildquelle: Michael Imhof Verlag

Ausstellung Strieffler Haus der Künste in Landau
12. Februar – 2. April 2017

Dass der Jugendstil im südwestdeutschen Raum auch in der Pfalz in alle Bereiche der Kunst einzog, ist kaum bekannt. Mit der von Hermann Goerke entworfenen imposanten Festhalle befindet sich in Landau ein Hauptwerk der Jugendstilarchitektur der Region und eines der wichtigsten Beispiele dieses Bautyps im südwestdeutschen Raum. Doch auch außerhalb des Zentrums Landau hinterließ der Jugendstil seine Spuren. Der vorliegende Band macht erstmals deutlich, in welch beeindruckender Vielfalt der Jugendstil sich in der Region in Architektur, Raumausstattungen, Kunstgewerbe, Malerei und im Ausstellungswesen manifestierte.

 

Keramik aus dem Kohlenmeiler

Fotografie & Keramik

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Karin Flurer-Brünger und Jochen Foeller

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Keramik aus dem Kohlenmeiler Karin Flurer-Brünger, Foto: Jochen Foeller

Karin – einer Keramikerin über die Schulter geschaut

…. Die „Schönheit der einfachen Dinge“ (Soetsu Yanagi 1889-1961) war für sie leitendes Grundprinzip, vermittelt durch einen Töpfermeister (Gerhard Seiler), der Handwerk als positives, identitätsstiftendes Tun vorlebt.
 

Handwerkstechniken sind auch die Basis für ihre Vermittlung der Faszination beim Arbeiten mit Ton, wenn sie zukünftige Kunsterzieher an der Universität Koblenz-Landau unterrichtet. Dabei ist die fachkundige Auseinandersetzung mit dem Material kein Widerspruch zur Freude am spielerischen Tun, ist die Achtsamkeit für den Prozess oft wichtiger als ein Ergebnis.
 

Offenheit für Neues ist der rote Faden in Karins Schaffen

…die Abweichung vom erwarteten Ergebnis kann bereichernd und wegweisend sein. Karin ist fasziniert vom Feuer! Ihre Meilerbrände der vergangenen Jahre und ihr Experimentieren mit verwandten Rauchbrandtechniken – Rakubrand, Holzofen, Papierofen, Feldbrand, Schwarzbrand, Grubenbrand und Feuerskulpturen – weisen Karin zwischenzeitlich den Weg zu Prinzipien und Techniken, die die hier vorgestellten Ergebnisse ermöglicht haben. Hierzu gehört auch, dem Zufall, der kaum steuerbaren Atmosphäre im Holzkohlenmeiler – keramische Oberflächen auszusetzen, damit sich dort im Zusammenwirken von Oxiden im Ton, Sauerstoffentzug, Kohlenstoff und Hitze schillernde Farbenspiele und Lüster abbilden können. Die teilweise polierten oder bewusst rauen, vom Rauch gezeichneten Oberflächen erhalten ein Ausmaß an Natürlichkeit und sinnlicher Ausstrahlung, die glasierte Keramiken nur schwer erreichen können.
 

Was passiert im Holzkohlenmeiler?

Seit 1977 ist es in Erfweiler (im Pfälzer Wald) wieder Tradition, einmal jährlich einen Meiler mit 30 bis 40 cbm trockenem Buchenholz zu setzen, komplett mit Erde zu bedecken und zu brennen. Der zehntägige Brand produziert Holzkohle in einer Qualität, wie sie in früheren Jahrhunderten zum Eisenschmelzen erforderlich war. Er wird während der ganzen Zeit von den Köhlern Tag und Nacht beobachtet und immer wieder mit sachkundiger Hand verdichtet…